Einzeltherapie

Jeder kann irgendwann einmal im Leben an einen Punkt geraten, an dem er nicht weiter weiß. Oft gehen sog. „Life-events“ (besondere Erlebnisse, Wendepunkte im Leben) voraus, wie Trennung, Tod, Verlust des Arbeitsplatzes etc. Genauso oft aber wissen Menschen nicht, warum es ihnen momentan so geht, sie spüren nur, dass es so nicht weiter gehen kann und dass sie Hilfe und Unterstützung brauchen - dass es ihnen schlecht geht.

In einer Therapie werden die zugrundeliegenden Ursachen gefunden und deren Auswirkungen bearbeitet. Ich arbeite lösungsorientiert, d.h., dass die Therapie (je nach Störungsbild) eher als Kurzzeittherapie angelegt ist und Sie darin viele kleine Schritte lernen, die Sie auch außerhalb der Praxis gehen können. Sie lernen, sich in Ihrem Umfeld, in Ihrem Leben wieder oder noch besser zurecht zu finden.

Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche. Hier verweise ich auf die Familientherapie, da ich niemals mit Kindern/Jugendlichen alleine arbeite, sondern immer die Eltern/Familie mit einbeziehe. Denn Kinder leben noch viel mehr als Erwachsene in Systemen (hier die Familie), in denen Dinge manchmal nicht so funktionieren, als dass es ihnen gut gehen kann. Sie selbst können ihre Umgebung aber nicht verändern, auch bei noch so guter Therapie. Die Ursachen hierfür sind also meistens nur mit Hilfe der Eltern zu beseitigen. Dabei ist mir ganz wichtig heraus zu stellen: es geht nicht darum, Eltern hier als Schuldige zu begreifen oder als Rabeneltern, sondern als die, die sie sind. Alle Eltern machen das, was sie können und so gut sie es können. Manchmal reicht das aber nicht und sie benötigen Anleitung, es besser zu machen.